AGB ?  
 
 
  Wir entstammen einer alten Pferdehändler Dynastie (grüner Hut, grauer Kittel. Gummistiefel),
  Verträge wurden da per Handschlag abgeschlossen. Das Wort Produkthaftung stand noch nicht
  im Duden und Kleingedrucktes gab es auch noch nicht, d.h. über AGBs müssen wir noch etwas
  nachdenken. Früher war man ja weitgenug weg, wenn die Pfefferbehandlung im Genitalbereich
  der alten Stute nicht mehr wirkte, heute muss man aber sofort an amerikanische Rechtssprechung
  denken (auf Fahrrädern steht z.B. "nachts kann es dunkel sein und das Benutzen einer Lampe
  währe nicht schlecht"-oder, nach entsprechenden Schadensfällen, "das trocknen von Tieren in
  der Microwelle ist u.U. für die Tiere ungesund"). Wie sie sehen ist das mit den AGBs nicht ganz
  einfach, denn wir möchten ja jede Haftung ausschließen und möglichst unbeschadet jeden
  Scheiß verkaufen können. Solange unser Nachdenken zu keinem Ergebnis geführt hat, gelten
  bei uns noch die alten Regeln, Rechnung-Geld-Hand drauf-alle freuen sich---Reklamation ?
  Gibt’s so was? Natürlich wird eine Beanstandung umgehend aus der Welt geschafft-Hand drauf!
  Gerichtsstand--brauchen wir ein Gericht? Natürlich nicht, aber über die AGB denken wir ja
  noch nach.  
 
 
 
 
 
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